05.04.2026, 11:53 - Wörter:
Langsam, beinahe bedächtig öffnete Eirik Draven nun die Tür des „Patchwork“, jenes kleinen „Cafés“, welches er schon länger zu besichtigen beabsichtigte. Doch nun, endlich am Ende seiner Vorstellungen angekommen, wanderte sein Blick zu Beginn erst einmal über die sich ihm bietende Landschaft. Musternd, nicht bewertend. Seine Schritte unterstrichen sein Auftreten nochmals, denn sie waren leise, aber nicht lautlos. Jede Bewegung in seinem Handeln folgte einem Grund, nichts geschah willkürlich. Seinen Blick zwischen ihm unbekannten Gesichtern und Individuen hin- und herbewegend, bahnte er sich bewusst seinen Weg zu einem freien Stückchen Ruhe am Ende des Cafés. Genau dort, wo er sich frei entfalten konnte, wo weder Zeit noch Verpflichtung im Nacken saßen.
Am erwählten Platz angekommen, mit seinen Fingern über den Tisch streichend, nahm er ganz bewusst die Maserung wahr, fühlte ihn, fühlte seine vergangene Geschichte und die damit verbundenen Abenteuer. Ja… Eirik Draven war mehr, als er vorzugeben schien, und dennoch wusste er eines ganz genau: Nicht alles, was in einem wohnte, musste auch nach außen getragen werden.
Es sich nun langsam auf der hölzernen Eckbank bequem machend, das Sitzkissen unter sich spürend, lehnte er sich ein Stück nach hinten, um seine Augen zu schließen. So lange war er nun gefahren, so lange hatte er nur in Rollen existiert, dass er beinahe vergessen hatte, wie es war, einfach nur Mensch sein zu dürfen. Doch dieses Bedürfnis nach Normalität hatte seinen festen Preis. Ebenso wie sein Wunsch, stetig Gutes tun zu wollen, jedem Menschen helfen zu wollen. Erneut ließ Eirik nun seinen Blick über den Innenraum wandern, doch in diesem Moment erschien ihm sein eigenes Leben unerwartet unbedeutend. Nicht weil dies tatsächlich der Wahrheit entsprach, sondern weil er hier selbst nur ein kleines Teil von etwas viel Größerem war. Wie man dazu stand oder stehen konnte? Das musste letzten Endes jeder für sich alleine entscheiden. Und doch war Eirik zweigeteilt. Zum einen, weil er sich in großen Menschenmengen immer selbst verlor, und zum anderen, weil er das Gefühl brauchte, gebraucht zu werden.
Ein leiser Seufzer entfuhr nun seiner Kehle. Dann rieb er sich mit seiner Hand erst über seine Augen und anschließend durch sein Haar, während er der Dinge harrte, die hier und jetzt noch auf ihn zukommen sollten.
Am erwählten Platz angekommen, mit seinen Fingern über den Tisch streichend, nahm er ganz bewusst die Maserung wahr, fühlte ihn, fühlte seine vergangene Geschichte und die damit verbundenen Abenteuer. Ja… Eirik Draven war mehr, als er vorzugeben schien, und dennoch wusste er eines ganz genau: Nicht alles, was in einem wohnte, musste auch nach außen getragen werden.
Es sich nun langsam auf der hölzernen Eckbank bequem machend, das Sitzkissen unter sich spürend, lehnte er sich ein Stück nach hinten, um seine Augen zu schließen. So lange war er nun gefahren, so lange hatte er nur in Rollen existiert, dass er beinahe vergessen hatte, wie es war, einfach nur Mensch sein zu dürfen. Doch dieses Bedürfnis nach Normalität hatte seinen festen Preis. Ebenso wie sein Wunsch, stetig Gutes tun zu wollen, jedem Menschen helfen zu wollen. Erneut ließ Eirik nun seinen Blick über den Innenraum wandern, doch in diesem Moment erschien ihm sein eigenes Leben unerwartet unbedeutend. Nicht weil dies tatsächlich der Wahrheit entsprach, sondern weil er hier selbst nur ein kleines Teil von etwas viel Größerem war. Wie man dazu stand oder stehen konnte? Das musste letzten Endes jeder für sich alleine entscheiden. Und doch war Eirik zweigeteilt. Zum einen, weil er sich in großen Menschenmengen immer selbst verlor, und zum anderen, weil er das Gefühl brauchte, gebraucht zu werden.
Ein leiser Seufzer entfuhr nun seiner Kehle. Dann rieb er sich mit seiner Hand erst über seine Augen und anschließend durch sein Haar, während er der Dinge harrte, die hier und jetzt noch auf ihn zukommen sollten.
