Vor 3 Stunden - Wörter:
Café-Eröffnung & Wiedersehen
Amelia und Moritz treffen sich wieder
Spielende Charaktere:
Amelia & Moritz, hin und wieder ggf. Freya
Vereinbarung:
- Antwortfrist: ein Monat
- Wenn länger abwesend:wird dann abgesprochen
- Wenn jemand ausfällt: Szene beenden
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Freya
Zu sagen, dass Freya aufgeregt war, wäre noch übertrieben. Sie war regelrecht aus dem Häuschen, auch wenn sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen. Aber das hier war eine große Sache und sie wollte es nicht in den Sand setzen. Nicht nur, weil sie es anderen angekündigt hatte, sondern weil es ihr selbst wichtig war, dass ihr Projekt funktionierte und sich nicht im Nachhinein herausstellte, dass sie sich doch übernommen hatte. Trotz all dem, was sich bei ihr über die Café-Planung hinaus noch so tat, denn auch mit ihrer neu entdeckten Magie musste sie sich nahezu tagtäglich beschäftigen. Viel Zeit zum Durchatmen blieb ihr daher aktuell nicht, aber das war auch in Ordnung für sie.
Gestern, an Karfreitag, hatte sie das erste Mal für den Publikumsverkehr offengehabt. Keine große Party oder dergleichen, das wäre ohnehin an diesem österlichen Feiertag verboten gewesen. Sondern schlicht ein erstes Fühlerausstrecken, wie sich der Ablauf so gestaltete, wenn die ersten Kunden hereinkamen. Ein paar waren es gewesen, auch Freunde und Familie, so dass sie die ersten Interaktionen hatte üben und geplante Vorgehensweisen ausprobieren und stellenweise bereits anpassen können.
Das war eine gute Vorgehensweise gewesen, denn ohne großes Opening hatten sich nicht zu viele Leute eingefunden und auch die begrenzte Anzahl an Mobiliar sorgte dafür, dass es nicht zu viele Leute auf einmal werden konnten, die sie zu bewirten hatte. Aber die Details würden sich nach und nach noch einfinden.
Freyas Stübchen war hell eingerichtet, weiße und cremefarbene Wände, Pastelltöne in den Bildern, getrocknete Blumen an den Wänden, Frühlings- und Osterdekoration auf den Tischen. Der Gastbereich sollte bereits eine gewisse Gemütlichkeit und Entschleunigung vermitteln, eine ruhige Oase in der Fußgängerzone, die zum Verweilen einlud. Neben der Kuchentheke stand noch eine Vitrine, in der sie ein paar ihrer selbstgemachten Schmuckstücke zum Verkauf darbot. Es gab drei Tische mit Stühlen und Sitzbänken sowie sieben ausschließlich bestuhlte Plätze und Freya hatte sie so angeordnet, dass sich im Zweifelsfalle auch noch etwas rumschieben ließ, falls doch mal mehr als vier Leute zusammen an einem Tisch sitzen wollten. Generell hielt sie sich die Option offen, das Erscheinungsbild des Cafés nach und nach anzupassen, aber für den Beginn schien ihr das schon passend so. Zudem hatte es die Möglichkeit geboten, vieles von den Vorbesitzern zu übernehmen, ohne sich direkt in große Schulden zu stürzen. Ähnlich verhielt es sich auch mit der Küche, wo sie die meisten Gerätschaften noch weiterzuverwenden wusste.
Die tagesaktuelle Karte verriet in geschwungenen Buchstaben das Angebot, das Kaffee, Kakao, Tee, Sandwiches und Kuchen beinhaltete. Sie wollte erst einmal kein ausladendes Angebot, weil alles davon im Bestfall ja auch verkauft wurde und zu viel bedeuten würde in der Küche nicht mehr hinterherzukommen. Je nachdem, wie das nun anlief, dachte Freya durchaus bereits darüber nach, eine Aushilfe einzustellen und auch Geburtstage und andere Feiern auszurichten, aber das war noch Zukunftsmusik. Erst einmal musste sie das Osterwochenende hinter sich bringen.
Heute würde sicherlich mehr los sein. Die Geschäfte waren offen, viele Leute erledigten ihre Einkäufe, Touristen und Tagesausflügler hatten sich in die Stadt verirrt. Freya war gespannt, was die nächsten Stunden bringen würde und machte sich keine Illusionen darüber, dass sie am Abend ordentlich platt sein würde. Dennoch freute sie sich darauf, als sie die Türen schließlich aufschloss, die Karte rausstellte und es gar nicht lange dauerte, bis die ersten Leute eintrudelten.
Freya empfing sie mit einem strahlenden Lächeln und war sich trotz aller Aufregung doch gewiss, dass es richtig gewesen war, das alles hier zumindest zu versuchen.